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2.1.2 Aufgaben der Gebäudesystemtechnik

Eine kleine Aufzählung der Aufgaben, die im Zweckbau als auch im Wohnbau von betriebstechnischen Anlagen zu erfüllen sind, soll verdeutlichen, welches Spektrum an Funktionalität abzudecken ist:

* Beleuchtungs-, Rolladen- und Jalousiensteuerungen,

* Einzelraumregelungen, Heizungen-, Klima- und Lüftungssteuerungen,

* Lastmanagement,

* Gebäudeüberwachung,

* Überwachung, Anzeigen, Melden und Bedienen,

* Kommunikation mit anderen System.

Zur Steuerung der Funktionsabläufe wurden bisher Einzelsysteme eingesetzt, diese haben mehr Leitungsgut und damit eine erhöhte Brandlast und eine immer komplizierte Leitungsführung zur Folge. Diese bestehenden Anlagen sind nur mit großem Aufwand zu erweitern und mit noch größerem zu ändern. Eine Möglichkeit der Verknüpfung der Einzelsysteme ist größten Teils nicht möglich. Eine Behebung dieser Schwachpunkte kann nur eine busbasierende Lösung sein. Nur in einem Bussystem ist eine flexible Anordnung der einzelnen Teilnehmer möglich. Diesen Grundgedanken griff die EIBA auf, und somit war die Idee für den Europäischen Installationsbus vorhanden. Angesehen von dem Weg, den der Bus durch ein Gebäude nimmt, ist alles in einem hohen Maße flexibel. Der Einsatz eines getrennten, unabhängigen Adernpaares als Übertragungsmedium (Twisted Pair) gewährleistet ein hohes Maß an Störsicherheit.

Somit steht dem Elektrohandwerk vom Wohnbau bis hin zum Zweckbau ein aufwärtskompatibles, flexibles und kostengünstiges System zur Realisierung einer modernen und zukunftssicheren Elektroanlage zur Verfügung.

Besonders hervorzuhebende Eigenschaften:

* Verlegung der Busleitung parallel zur Starkstromleitung, d.h. einfach Leitungsführung,

* Verwendung gebräuchlicher Stromkreisverteiler und Installationsdosen,

* dezentraler Aufbau, unabhängig von der Größe der Anlage,

* Anpassung der Funktionen an geänderte Raumnutzungen ohne Verdrahtungsänderungen.


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