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2.1.4 Grundlagen des Bussystems

Der EIB ist ein dezentrales Bussystem, in dem jeder Teilnehmer (Aktor oder Sensor) über eine eigene Intelligenz in Form eines EEPROM verfügt. Ein zentrales Steuergerät ist somit nicht nötig. Somit bedeutet der Ausfall eines Bus-Teilnehmers nicht auch gleichzeitig den Ausfall des gesamten Systems, sondern nur einer einzelnen Funktion des Systems.

Abb. 1 : Teilnehmerverbindung über den EIB-Bus in Form einer Linie.

Jeder Teilnehmer ist über eine ihm zugewiesene physikalische Adresse ansprechbar. Über diese Adresse wird der Teilnehmer identifiziert und mit Hilfe der ETS herstellerspezifisch programmiert.

Datenkommunikation und Spannungsversorgung erfolgen über zwei Drähte, die den Bus darstellen. Bei Betätigung sendet ein Sensor (z.B. Taster) ein Telegramm mit einer entsprechenden Nutzinformation. Die anderen Teilnehmer lauschen auf den Bus.

Abb. 2 : Signalübertragung auf den Bus

Quelle: [HGT97], S. 11.

Teilnehmer, die die gleiche Gruppenadresse (logische Adresse oder Schaltfunktion) besitzen, geben eine Rückantwort und reagieren der Schaltfunktion entsprechend. Eine Kollision auf dem Bus wird durch das CSMA/CA-Verfahren vermieden. Bei nicht Bestätigung des Telegramms, wird dieses mit einer vom Hersteller festgelegten Wiederholungszahl ( in der Regel 3mal) wiederholt, danach stellt der Sender das Senden eigenständig ein, um den Bus nicht unnötig zu belasten.


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