Die kleinste Einheit des EIB wird als Linie bezeichnet. Die Minimalkonfiguration besteht aus einer Spannungsversorgung mit Drossel, sowie einem Sensor und einem Aktor. Innerhalb einer Linie können bis 64 Teilnehmer plaziert werden. Ein Teilnehmer ist ein Busadapter, der wiederum ein Anwendungsmodul trägt (z.B. 4fach-Taster).

Abb. 3 : Schematische Darstellung der Minimalkonfiguration

Abb. 4 : Teilnehmer Darstellung
Leitungslängen für Linien:[2]
* max. Leitungslänge pro Linie 1000 m
* max. Leitungslänge zwischen 2 Teilnehmern 700 m
* min. Leitungslänge zwischen 2 U-Versorgungen 200 m
* max. Leitungslänge Teilnehmer - U-Versorgung 350 m
Bei nicht Einhaltung der Leitungslängen ist mit Funktionsstörungen zu rechnen. Um größere Leitungslängen zu bewältigen, können mehrere Linien unter Zuhilfenahme von Kopplern verbunden werden. Koppler haben die Aufgabe, die Linien galvanisch zu trennen und Filtertabellen anzuwenden. Die galvanische Trennung verhindert, daß ein Kurzschluß in eine einzelnen Linie das gesamte System außer Funktion setzt. Die Filtertabellen, die von der ETS erstellt werden, lassen nur Telegramme passieren, die in der entsprechenden Linie eine Funktion ausüben. Somit wird der Busverkehr auf ein Minimum eingeschränkt.
Es können 15 Linien zu einem Bereich zusammengefaßt werden. Die Linie, die die anderen 15 Linien verbindet, nennt man Linie 0. Eine Plazierung von Teilnehmer ist dort zwar möglich, aus Auslastungsgründen sollte hiervon nicht Gebrauch gemacht werden.

Abb. 5 : Linie als autonome Einheit.

Abb. 6 : Linien gekoppelt über Bereichskoppler.
Sollte diese Erweiterung nicht genügen, können diese 15 Linien über einem Bereichskoppler mit weiteren Bereichen verbunden werden. Es können 15 solcher Bereiche mit einer entsprechenden Linienzahl verbunden werden.
Aus dieser Verschaltung ergibt sich eine Anlagengröße von mit ca. 14400 Teilnehmern. Jeder Teilnehmer kann mit jedem kommunizieren.
Daten aus [EIP98] entnommen.