Ein Teilnehmer besitzt eine physikalische und eine logische Adresse. Die physikalische Adresse besteht aus drei durch zwei Punkte getrennte Zahlen.
Beispiel für Adressen:[3]
physikalische Adresse:
Bereich.Linie.Teilnehmer
Abb. 7 : Physikalische Adresse
Logische Adresse:
Hauptgruppe/Mittelgruppe/Untergruppe

Abb. 8 : Logische Adresse
Ein Teilnehmer besitzt werksseitig schon eine Adresse, die allerdings vom Projektierer jeder Zeit, nach Projektanforderung geändert werden kann. Die Vergabe der physikalischen Adresse erfolgt bei der ersten Inbetriebnahme indem die ETS die Adresse auf den Bus sendet. Das geschieht so lange, bis bei einem Teilnehmer (Sensor oder Aktor), dem die gesendete physikalische Adresse zugewiesen werden soll, die Lerntaste betätigt wird. Als Bestätigung leuchtet eine LED am Teilnehmer auf. Die physikalische Adresse ist somit in den Speicher übernommen worden. Sollen mehrere Teilnehmer mit einer physikalischen Adresse versehen werden, sendet die ETS diese Adressen der Reihe nach auf den Bus und der Installateur hat lediglich die Aufgabe, der Reihe nach bei den entsprechenden Teilnehmern die Lerntaste zu betätigen.
Zusammengefaßt ist die physikalische Adresse der Name des Teilnehmers, unter dem bei weiteren Aktionen angesprochen oder bei einer Fehlersuche identifiziert werden kann. Eine logische Adresse ,oder auch Gruppenadressen genannt, sind mit einem Schaltdraht vergleichbar. Dieser Schaltdraht muß also mit allen Sensoren und Aktoren gleichermaßen verbunden sein, was mit der Zuweisung der gleichen Gruppenadresse gleichkommt.
Zur Projektierung stehen 16 Hauptgruppen mit 2048 Untergruppen zur Verfügung. Die Hauptgruppen sind mit 16 Leitungen, die jeweils 2048 Adern besitzen, zu vergleichen. Bei Bedarf können die Untergruppen in 0..7 Mittelgruppen aufgeteilt werden.
Aufbau aus [EIP98].