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2.2.4 Adressierung auf der IP-Ebene

Die Adressierung eines Kommunikationspartners in Form einer Anwendungs-programms setzt wegen dem Durchlauf der ersten vier Protokollschichten auch vier Adressen voraus, die angegeben werden müssen.

1. Eine Subnetzwerk-Adresse

2. Eine Internet-Adresse

3. Eine Transportprotokoll-Adresse

4. Eine Portnummer

Im IP-Protokollkopf befinden sich die Internet-Adresse und die Transportprotokoll-Adresse.

Die Internet-Adresse ist von besonderer Bedeutung, da jeder Teilnehmer im Internet eine solche besitzt und über diese zu erreichen ist.

Die Internet-Adresse ist eine 32 Bit lange Zahl und wird in die Klassen A bis D unterteilt. Die Klassen werden mit den führenden Bits gekennzeichnet, wie weiter unten in der Abbildung zu erkennen ist.

Abb. 11: Einteilung der Internet-Adressen in die Klassen A bis D

Quelle: [TON95], S. 40.

In der obigen Abbildung werden drei Adreßklassen mit unterschiedlich langer Netzwerk-ID und Host-ID dargestellt. Die Netzwerk-ID definiert das Netzwerk, in dem sich ein Rechner befindet. Die Host-ID identifiziert einen bestimmten Rechner innerhalb dieses Netzwerkes. Host-IDs, deren Bits alle auf 1 oder 0 gesetzt sind, dienen speziellen Funktionen und dürfen deshalb nicht vergeben werden.

Aus der Annahme heraus, daß es nur wenige Netzwerke mit einer großen Zahl von Rechnern geben würde, gab es zu Anfang nur Klasse A Netzwerke. Um dem Bedürfnis der Unternehmen nach eigenen lokalen Netzwerken gerecht zu werden, schuf man Klasse B Netzwerke für mittlere und Klasse C Netzwerke für kleine lokale Netzwerke. Experimentell werden sogenannt Multicast-Adressen vergeben, d.h. eine gleichzeitige Verteilung von IP-Paketen mit eine Adresse der Klasse D an eine Gruppe von Hosts. Dieser Mechanismus benötigt ein zusätzliches Protokoll, über das die Zugehörigkeit eines Hosts zu einer bestimmten Gruppe ermittelt wird. Dieser Mechanismus wird nur von wenigen System verwendet.


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