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2.2.5 Subnetzwerke-Routimg

Um das Subnetzwerk-Routing zu ermöglichen, wurde eine zusätzliche Konvention eingeführt, die es ermöglicht den Host-ID-Teil der Internet-Adresse weiter zu unterteilen, wie in der Abbildung weiter unten am Beispiel zu ersehen ist. Die Host-ID wird in eine Subnetzwerknummer und eine Host-ID unterteilt, wobei auch hier die Anzahl der Bits die Zahl der möglichen Subnetzwerke und Hosts pro Subnetzwerk bestimmt, was eine genaue Abschätzung der langfristigen Bedürfnisse nötig macht.

Abb. 12: Klasse B Adresse mit Feld für Subnetzwerk-ID

In der Abbildung oben wurden 8 Bits für das Subnetzwerk eingerichtet, das zu einem Klasse B Netzwerk gehört. Damit bleiben weitere 8 Bits für die Host-ID über.

Diese Form der weiteren Netzwerkunterteilung wird von den meisten Betriebssystem unterstützt - zumindest von Implementierungen die auf 4.3BSD-Unix basieren. Bei der Umsetzung muß dem TCP/IP-System mitgeteilt werden, welche Bits der Internet-Adresse der Netzwerk-Adresse zuzuordnen sind. Dies geschieht mit Hilfe der Netzwerkmaske, mit der eine logische AND-Verknüpfung mit der jeweiligen Internet-Adresse vorgenommen wird und die übriggebliebenen Bits mit der Originaladresse vergleicht (Befehl bei Unix-Systemen, der dafür zuständig ist heißt ifconfig). Die Netzwerkmaske für das oben aufgeführte Beispiel lautet FF.FF.FF.00(16), ohne Subnetzwerk FF.FF.00.00(16).


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