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2.3.2 Socket Erzeugung

Wie oben dargestellt, muß man bei der Entwicklung von TCP/IP-Programmen in der Lage sein, verbindungsorientierte und verbindungsfreie Protkolle zu verbinden. Mit dem Socket Interface ist beides möglich. Die Socket-Erzeugung und die Verbindung eines Netzwerk-Client-Programmes mit einem Netzwerk-Server-Programm auf einem Ziel-Host geschieht in separaten Schritten. Ein Socket wird mit der socket-Funktion erzeugt, die einen File-Discriptor, oder unter Windows-Entwicklern auch Handle genannt, zurück gibt. Dieser Socket Handle zeigt auf einen Eintrag in der Descriptortabelle, der die Informationen enthält, die den Socket beschreiben.

Beispiel:

socket_handle = socket ( protokoll_familie,

socket_typ, protokoll);

Der Socketfunktion werden die drei Parameter Protokollfamilie, Socket-Type und Protokoll übergeben.

Die Protokollfamilie bestimmt aus welcher Menge verwandter Protokolle das benutzte Protokoll stammt, wie etwa die TCP/IP-Protokoll-Suite.

Der Socket-Type bestimmt, ob der Socket datagramm- oder streamorientiert arbeiten soll.

Der Protokollparameter gibt das Protokoll (z.B. UDP oder TCP) an, das benutzt werden soll.

Aus der Parametrisierung kann man sehr deutlich erkenne, daß die Entwickler des Socket Interface, obwohl sie eine API für ein Unix-System entwickelten, auf eine Protokollunabhängigkeit, wie durch den Parameter Protokollfamilie zu sehen ist, geachtet haben.


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