Bei einer verbindungsorientierten Kommunikation zwischen zwei Endpunkten einer Netzwerkkonversation wird ein virtueller Kreis aufgebaut, der vom TCP (verbindungsorientiertes Protokoll) verwaltet wird. Aus diesem Grund kümmert es einen verbindungsorientierten Client nicht von welcher lokalen Adresse er arbeitet. Eine Angabe eines lokalen Ports des Clients, ist in den meisten Fällen nicht notwendig.
Die Funktion connect wird von verbindungsorientierten Clients zur Socket-Konfigutation benutzt. Diese Funktion speichert die Informationen über den lokalen und entfernten Endpunkt in der Socketstruktur. Als Parameter werden ein Socket Handle, eine Adreßstruktur mit den Adreßinformationen des entfernten Hosts und die Länge der Adreßstruktur übergeben.
Beispiel der connect-Funktion:
ergebnis = connect(socket_handle, remote_socket_adresse, adress_laenge);
Der Socket Handel ist der Rückgabewert der socket-Funktion, was einen vorhergegangenen Aufruf dieser Funktion voraussetzt.
Der zweite Parameter ist ein Zeiger auf eine spezielle Socket-Adreßstruktur, die abhängig vom Netzwerk und somit von der Protokollfamilie, die Adreßinformationen des entfernten Hosts enthält. Damit setzt der Aufruf der connect-Funktion das Vorhandensein dieser initialisierten Adreßstruktur voraus, wofür eine Reihe von Funktionen von der Socket Interface API bereitgestellt werden.
Der dritte Parameter gibt lediglich die Byte-Größe dieser Struktur an.
Der Rückgabewert macht es dem Programm möglich die korrekte Abwicklung der Funktion zu kontrollieren.