Das Internet wird mit Netzwerksoftware betrieben, die nach dem Client/Server-Prinzip arbeitet. Man unterscheidet dabei zwischen Rechnern, die Dienste anbieten (Server) und Rechnern, die diese Dienste in Anspruch nehmen (Clients) - allerdings kann ein Rechner auch beide Eigenschaften besitzen. Ein Server hat die Aufgabe, Anfragen, die ihn über das Netzwerk erreichen, entgegen zu nehmen, zu bearbeiten und die Antwort an den aufrufenden Client weiterzuleiten. Dienste, die im Internet angeboten werden, sind z.B.:
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Internet-Dienste: Beschreibung: | |
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FTP (File Transfer Protokoll) |
Ein FTP-Server stellt Dateien bereit, die mit Hilfe des FTP-Protokolls abgerufen werden können. |
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WWW (World Wide Web) |
Ein WWW-Server stellt HTML-Dokumente bereit. |
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Email (Electronic Mail) |
Ein Email-Server archiviert Nachrichten für bestimmte Personen hält diese abrufbar. |
Abb. 17: Im Internet angebotene Dienste
Die Kommunikation zwischen Client und Server erfolgt über das weiter oben beschrieben TCP/IP-Protokoll.
Die Funktionsweise des WWWs setzt auf der Client/Server-Arhitektur auf. Diese soll im folgenden dargestellt werden.
Abb. 18: Client/Server-Architektur im World Wide Web
* Server: Der WWW-Server ist ein Programm, das ständig auf Client-Anfragen reagiert. Der Server stellt Informationen in Form von HTML-Dokumenten zur Verfügung. Diese können dann mittels eines Browsers über das Netzwerk (Internet oder lokales Netzwerk) geladen werden
* Client: Die Client-Seite wird im WWW vom Browser eines Benutzers repräsentiert. Über diesen erfolgt der Zugriff auf den WWW-Server.
* Browser: Der Browser setzt die in HTML-formulierten Dokumente, die über das Internet vom WWW-Server heruntergeladen wurden, in entsprechend formatierte Seite um und zeigt diese an. Der Browser ist das Fenster zum Internet, die Schnittstelle Mensch-Computer. Er wird nicht mehr nur zur Darstellung von HTML-Seiten benutzt, vielmehr sind die meisten Browser Interpreter multimediale Ereignisse. Alle Protokolle und Dateitypen sind darzustellen und/oder zu betreiben. Filme können innerhalb eines Browsers abgespielt und Java-Applets zum Laufen gebracht werden. Alle diese Möglichkeiten setzen das Zusammenspiel unterschiedlichster Komponenten voraus und mach einen Browser zu einer eigenständigen Plattform.
* HTML: HTML steht für Hyper Text Markup Language und ist eine standardisierte Dokumentenbeschreibungssprache. Neben der formatierten Darstellung von Text können auch Grafiken dargestellt werden und je nach Browser Elemente (z.B. CGI-Scripte, Java, Java-Script, ...) eingefügt werden, dies führt zu einer weiteren Flexibilisierung des WWW. Mit der Hilfe von Hyperlinks besteht die Möglichkeit des Navigierens zwischen Dokumenten im WWW, die auf unterschiedlichen Servern liegen.
* HTTP: Hyper Text Transfer Protokoll (HTTP) ist ein Protokoll, über das Client und Server im WWW kommunizieren, und bietet die Integrationsmöglichkeit von anderen Diensten, wie z.B. FTP.
* URL: Uniform Resource Locator (URL) Uniform Resource Identifier ermöglicht die Integration bestehender Internet-Resourcen durch ein einheitliches Adressierungs-schema.
* Port: Der Port ermöglicht z.B. den Betrieb mehrerer WWW-Server, die jeweils eine andere Port besitzen. Der Port stellt somit die Software-Adresse eines jeden WWW-Servers dar, worüber die Paket-Schicht bei der Aufteilung eine entsprechende Zuweisung vornehmen kann (siehe TCP/IP-Protokoll).