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2.5.3 Anwendungsaufbau

Anwendungen müssen aus modularen und serviceorientierten Komponenten zusammengesetzt sein. Lösungen für Architekturen sowie Geschäftsmodelle und -prozesse basieren auf objektorientierten Technologien und Methoden, was eine Wiederverwendbarkeit erlaubt.

"Eine Antwort auf die geänderten Anforderungen an die lnformationstechnologie basiert auf einer dreischichtigen ClientlServer-Architektur, die eine neue Generation von Inter- und Intranet-Anwendungen zuläßt."[13]

Bestandteile einer solchen Architektur sind:

* eine grafische Oberfläche

* netzwerkorientierte Objektdienste sowie

* eine Datenzugriffsschicht für objektorientierte und relationale Datenbanken.

Des weiteren muß eine solche Anwendung plattformunabhängig (Hardware und Betriebssystem) und auf offenen Standards basieren. Nur so läßt sich ein zukunftssicherer und finanzierbarer Informationsaustausch für Firmen realisieren. Denn ein Wirtschaftsunternehmen kann nur überleben, wenn es evolutionär auf bestehende Technologien und Kommunikationsmittel aufsetzt. Der Aufwand, um bestehende Anwendungslösungen, die jahrelang zur vollsten Zufriedenheit ihre Aufgabe erfüllt haben und die durch geschulte Mitarbeiter gewinnbringend eingesetzt wurden, zu ersetzen, ist zu groß. Daher müssen Schnittmengen von Anwendungen sowie mehrere Schnittstellen geschaffen werden, die einen solchen evolutionären Ausbau gestatten.


[13]

Vgl. [CJW97], S. 38.


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