CORBA ist, obwohl in vielen Fachzeitschriften als Quantensprung für Client/ServerAnwendungen bezeichnet, keine revolutionäre technologische Neuerung, sondern spezifiziert im wesentlichen eine Ordnung zur Realisierung verteilter[15] objektorientierter Technologie. Das ermöglicht eine neue Stufe des Softwaredesigns, sowohl konzeptionell als auch in der Realisierung. Die OMG hat sich somit auch nicht die Realisierung einer CORBA-Plattform zum Ziel gesetzt. Sie überläßt die Umsetzung den daran interessierten Firmen, die im folgenden aufgeführt werden.
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Produkt |
Sprache |
Hersteller |
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Obix |
C++, Smalltalk |
IONA Technologies |
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OrbixWeb |
Java |
IONA Technologies |
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Distributed Smalltalk |
Smalltalk |
ParcPlace Digitalk |
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Visibroker |
C++ |
Visigenic |
|
Visibroker |
Java |
Visigenic |
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PowerBroker |
C++, Smalltalk |
Expertsoft |
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DSCOM |
C++ |
IBM |
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ObjectBroker |
C++ |
DEC |
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OAK |
Objective-C |
Paragon Software |
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HP ORB PLUS |
C++ |
HP |
Abb. 20: Gängige CORBA-Plattformen
Nicht kommerzielle und ein wenig unkomfortablere Lösungen:
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Name |
Sprache |
URL |
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JacORB |
Java |
IIw'ww.inf.fu-berlin.de/broseFacorbI |
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ILU |
C++, Java |
ftp://ftp. Parc.xerox.comlpublilulilu.html |
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DOME |
C++ |
http:/Iwv'w.oot.co.uk |
Abb. 21: Auswahl freier CORBA-Plattforrnen
Unter verteilten Anwendungen versteht man die Realisierung, derer sich Client/Server-Mechanismen bedienen, um die Aufgaben eines Programms auf mehrere Rechner aufzuteilen.